Ton, Sand, Wasser, Pigmente – und sonst nichts
Lehm als ökologischer Baustoff erlebt heute eine echte Renaissance und wird vielfach verwendet. Lehmfarben sind ebenso wie Lehmputze ausgesprochen umweltfreundlich und gesundheitlich völlig unbedenklich. Der Hauptgrund dafür liegt darin, dass beim Abtrocknen keine chemischen Prozesse stattfinden.
Lehmfarben – ein einfaches Rezept
Lehmfarben werden als Pulver aus Lehm, Sand und den gewählten Farbpigmenten angeliefert und mit Wasser aufgerührt. Die dünnflüssige Farbe kann einfach mit dem Quast oder der Malerrolle aufgetragen werden und trocknet an der Wand. Für ein gleichmäßiges Ergebnis sind in der Regel zwei Schichten nötig, pro Schicht werden etwa 0,1 mm Material auf die Wand aufgetragen. Lehmfarbe absorbiert Gerüche und saugt überschüssiges Wasser in der Raumluft auf.